Fauna Palästinas

Palästina liegt zwischen Europa, Asien und Afrika und hat eine Fläche von 27.000 km² im westlichen Teil des „Fruchtbaren Halbmondes“, wo Menschen zum ersten Mal Landwirtschaft entwickelten. Die einzigartige Geografie und Geologie gab Palästina mehr biologische Diversität als einige Länder, die zehnmal größer sind. Die vielfältigen Lebensräume umfassen fünf Ökozonen: das zentrale Hochland, die Halbküstenregion, den Osthang, das Jordantal und die Küstenregion. Auch umspannt Palästina vier biogeografische Regionen (die Mittelmeerregion, die irano-turanische -, saharo-arabische - und die sudanesische Region). Das Klima variiert von kalten Wintern mit Frost in den Bergen, 1000 Meter über dem Meeresspiegel (Berg Hermon), zu halbtropischem Klima am niedrigsten Punkt der Erde in der Region des Toten Meeres, 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Niederschlag liegt zwischen 1000 mm in den höchsten Bergen und unter 50 mm in den Trockengebieten. Temperaturen variieren ebenfalls vom Gefrierpunkt bis zu über 35 °C in Sommermonaten in den Gebieten des Wadi Araba.

Die Flora der Mittelmeerzone ist charakteristischer Macchia Wald mit Bäumen, wie Eichen und Pistazien. Die Pflanzendecke nimmt schrittweise ab und umfasst verschiedene Arten, wenn wir nach Süden und Osten in die iranisch-turanische, saharo-arabische und dann äthiopisch-sudanesische Flora eindringen. Das schafft verschiedene Lebensräume und führt zu unterschiedlichen Tiergruppen, wie zum Beispiel Säugetiere, Reptilien, Amphibien, Fische, Vögel und verschiedene Gruppen von Wirbellosen.

Bekannte Tierarten in Palästina:

  • Vögel (551 Spezies)
  • Säuger (130 Spezies)
  • Reptilien (97 Spezies)
  • Amphibien (8 Spezies)
  • Wirbellose (>13000 Spezies)